Fusionsgemeinden

Gemeindestrukturreformgesetz im Landtag

Im  Sonderlandtag am 17.12.2013 wurde das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz diskutiert. Mit diesem Gesetz soll die neue steirische Gemeindestruktur für das Jahr 2015 festgelegt werden. 2010 hatte die Steiermark 542 Gemeinden und damit im Bundesländervergleich die kleinteiligste Struktur. Durch die Reform verringert sich ab  1. Jänner 2015 die Anzahl der Gemeinden von 542 auf 288 neue Gemeinden .

Quelle: Die neue Gemeindestruktur der Steiermark

Gemeindestrukturreform

Die durchschnittliche Einwohnerzahl je Gemeinde wird sich durch die Reform von 1.754 (Stand 2010) auf 3.342 erhöhen. Der österreichweite Durchschnitt liegt bei 2.840 Einwohner pro Gemeinde. Zu Beginn dieser Legislaturperiode lagen noch 32 Prozent aller österreichischen Gemeinden unter 1.000 Einwohner in der Steiermark. 2015 wird sich dieser Anteil auf 3,6 Prozent verringert haben. Im Gegenzug gibt es statt fünf Gemeinden mit über 10.000 Einwohnern ab 2015 nun 15 steirische Gemeinden.

Für den Bezirk Deutschlandsberg stellen sich die Veränderungen aktuell wie folgt dar (Einwohnerzahlt für die künftige Gemeinde):

Aibl, Eibiswald, Großradl, Pitschghau, St. Oswald ob Eibiswald und Soboth (6.719)
Gr. St. Florian und Unterbergla (4.297)
Lannach (3.319)
Pölfing-Brunn (1.673)
Preding (1.699)
St. Josef (1.401)
St. Martin i. S. und Sulmeck-Greith (3.149)
St. Peter i. S. (1.357)
Greisdorf, Gundersdorf und St. Stefan o. St. (3.625)
Garanas, Gressenberg, Hollenegg und Schwanberg (4.788)
Georgsberg, Marhof, Rassach, Stainz, Stainztal und Stallhof (8.498)
Wettmannstätten (1.540)
Limberg bei Wies, Wernersdorf, Wielfresen und Wies (4.456)

Gemeinde                                                     EinwohnerInnen
(Stand: 1.1.2013)
Limberg bei Wies 942
Wernersdorf 652
Wielfresen 573
Wies 2.289
EinwohnerInnen gesamt
(Stand: 1.1.2013)
4.456

 

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